Die Kartoffeln je nach Größe in kochendem Wasser etwa 20 bis 25 Minuten garen. Danach abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen. Die gepellten Kartoffeln direkt durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Das Ei, nach und nach das Mehl hinzufügen und zügig mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten, dabei mit Salz und einer Prise Muskatnuss abschmecken. Den abgedeckten Teig etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Wichtig: Den Teig nicht zu lange bearbeiten, sonst wird er zäh und klebrig. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Händen klebt. Lieber etwas kräftiger würzen, denn beim Kochen verlieren die Gnocchi leicht an Geschmack.
Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen von etwa 2 bis 3 cm Durchmesser formen. Kleine Stücke von etwa 2 cm Länge abschneiden und die Gnocchi für das typische Rillen-Muster leicht über eine Gabel rollen oder vorsichtig eindrücken, damit sie später die Sauce gut aufnehmen.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Gnocchi portionsweise garen. Sie sind fertig, sobald sie an die Oberfläche steigen. Abschöpfen und in Eiswasser 3–4 Minuten abkühlen, damit die Gnocchi nicht durch die Resthitze weiter garen und eine matschige Konsistenz bekommen. Kurz abtropfen lassen und optional in einer Pfanne mit erhitzter Butter leicht anbraten – außen entsteht eine zarte Kruste, innen bleiben sie schön cremig.
Sofort servieren, klassisch mit frischem Pesto, Tomatensugo oder einer einfachen Salbei-Butter.